Atelier Schröter

MICHAEL SCHRÖTER

1954           in Schwelm geboren
1972-74      Ausbildung zum Schriftsetzer
1975-80      Studium an der Bergischen Universität Wuppertal:

                    Visuelle Kommunikation,

                    Schwerpunkt: Freie Graphik und Illustration
                    bei Prof. Gerd Aretz und Prof. Wil Sensen
1980-84      Lehramtsstudium, Gestaltungstechnik/Kunst
seit 1985     freiberuflich tätig als Maler und Graphiker
1986-88      Studienseminar Krefeld, 2. Staatsexamen  
1993-2014  Dozent für Gestaltung, Darstellungstechnik

                    und Raumplanung, Möbelfachschule Köln
seit 1995     lebt und arbeitet in Much-Tüschenbonnen

 

Spuren des Lebens

Michael Schröter geht es offensichtlich um die Spuren des gelebten Lebens, die sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Schaffen ziehen. Der materielle Charakter bleibt dabei erkennbar. Die Stofflichkeit als Zeugnis der Welt außerhalb des Bildes ist wesentlicher als das Motiv selbst. Es zum Sprechen zu bringen, ist Ziel seiner künstlerischen Arbeit schlechthin.

Der spielerische Umgang mit den technischen Möglichkeiten gibt den Arbeiten des Künstlers etwas Unverkrampftes und Leichtes. Diese auf den ersten Blick vermutete Leichtigkeit täuscht jedoch. Michael Schröter arbeitet kontinuierlich über lange Zeiträume an seinen Werken, die der introvertierten Richtung  der Kunst zuzurechnen sind. Ein Bild entwickelt sich über mehrere Stadien hinweg und wird dabei immer wieder um- und weitergearbeitet. Bilder wie diese sind keinen Moden oder Trends unterworfen, sondern entstehen von innen heraus. Obwohl sich Schröter in vielerlei Hinsicht treu geblieben ist, gibt es innerhalb dieses Kontextes ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Beständigkeit und Innovation.

Dr. Helmut Orpel, Kunsthistoriker

Mischtechniken auf Leinwand

Aquarelle

Lithographien

Digitaldrucke

Ausstellungen (Auswahl)

1977  Dies academicus, Remscheid

1978  Landesamt für Datenverarbeitung, Düsseldorf  /  Von der Heydt Museum, Wuppertal 

1981 „Kontakte”, Haus der Jugend, Wuppertal  

1982  Bergische Kunstausstellung, Klingenmuseum Solingen

1983 „Reisebilder”, Galerie Zöls, Radevormwald

1984  Galerie Putty, Wuppertal 

1985  Galerie Kaleidoskop, Pfungstadt 

1986  Kunstausstellung, Bergisch Born

1987  Galerie Kunstturm, Ratingen 

1991  Performance „Szenische Skulptur”, Stadtmuseum Ratingen

           Fahnenaktion zum Tag der dt. Einheit, Ratingen und Maubeuge (F) 

1992  Kunstgiebel, Kunstverein Dinslaken  /  Skulpturenausstellung, Cromford Park, Ratingen

1993 „Krötensprung”, Galerie Kunstturm, Ratingen

1994  Schloß Ringenberg (Derik-Baegert-Ges.e.V.), Hamminkeln

1996  Werkhaus Brölerhof, Ruppichteroth 

2000 „ZeichenWechsel”, Siegwerk Museum, Siegburg 

2002 „VorOrt”, Offenes Atelier in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Much 

2004 „Wasser - Spiegelungen”, Atelier Hof Tüschenbonnen  Landart-Installation „DigiTALsperre”

2005  Caritas Akademie, Köln / „Kunst+Garten”, Atelier Hof Tüschenbonnen  

2006  Sommerausstellung und Winter-Edition, Hof Tüschenbonnen  

2007 „Sommergäste”, Offenes Atelier, Hof Tüschenbonnen 

           BAYER Business Services, Foyer Alte Seilerei, Köln-Mühlheim  

2008   Haus der Kunst, Kunstverein Nümbrecht  /  Projekt: „Kunsträume am Rhein”, Leverkusen -

           8 Künstler in 8 Containern am Rheinkilometer 701  / „Sehlust", Galerie Kaleidoskop, Pfungstadt 

           Baum`sche Villa, Wuppertal   

2009 „Sehlust”, Galerie Kaleidoskop, Pfungstadt  

2010 „Zeitsprung”, Galerie Divino Nordheim/Franken 

2012 „NOLOBATEM - METABOLON”, projekt a+, Alte Engelsvilla, Engelskirchen  

2013   Werkschau - Bilder aus 35 Jahren, Galerie Meck, Weisenheim a. Sand/Pfalz

Presseberichte:

Die Rheinpfalz

27.09.2013, "Grenzen überwinden"

Die Umwelt mit wachen Augen wahrnehmen, in sich aufsaugen und meditativ zum Ausdruck bringen kennzeichnet seine Arbeiten.

Kölner Stadt-Anzeiger

28.02.2008. "Unikate"

Laudator Dr. Weide nennt Schröters Bilder "einen exzelenten Beweis dafür, wie autonom das Spiel der bildnerischen Mittel zu eigenständigen Bildsprache anwachsen kann."

Der Kunsthandel

Oktober 2008, "Ein Spiel mit Zufall und Interpretation"

Seine Arbeiten atmen den Geist der Werkstatt, der Druckerpresse und der Künstlergrafik. Dieses gut austarierte Zusammenspiel zwischen dem Bildthema und den technischen Umsetzungsmöglichkeiten ist das Markenzeichen, das nicht nur den grafischen Arbeiten, sondern auch den Unikaten anhaftet.

  • Facebook
  • Instagram

Hof Tüschenbonnen

53804 Much

Tüschenbonnen 9

Tel. +49 (0) 22 95 - 90 21 87

info@fewo-bergischesland.de

Erleben Sie das besondere Flair des Hofes

Das denkmalgeschützte Landgut ist ein Refugium im Süden des Bergischen Landes